Barbara M. Schneider Hermannstraße 12 33602 Bielefeld Tel. 0521 / 524 66 87
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17.09.1967 | Geboren in Bad Oeynhausen | Seit 1988 | Künstlerisch tätig. Vorwiegend autodidaktisches Arbeiten: Illustrationen, Zeichnungen und Malerei. Teilnahme an den Offenen Ateliers in Bielefeld. | Seit 1997 | Mitglied in Offene Ateliers e.V. |
Austellungen: 10-12 1999 | Ausstellung in den Räumlichkeiten der DAA Gütersloh | Frühjahr 2001 | Teilnahme an der Erstellung des Künstlerinnen-Archivs OWL | 04-12 2001 | Ausstellung in der Praxis für Physiotherapie S. Koch, Bielefeld | 05/2001 | Künstlergespräch Offene Ateliers e.V. | 03/2002 | Ausstellung im Ratscafé KaffeeKunst, Bielefeld | 11/2002 | Vernissage anlässlich der Eröffnung der Ilse-Fernholz-Küster-Stiftung, Hannover | Seit 01/2003 | Gastkünstlerin im Atelier Elisabeth Lasche, Schillerstr. 69, Bielefeld | 03/2003 | Atelierfest mit Elisabeth Lasche
| 06/2003 | Vernissage und Ausstellung bei MARCANT, Bielefeld |
Hauptberuflich als Lehrlogopädin und Linguistin tätig, bestimmen verbale Tätigkeiten meinen Alltag. Umso schöner empfinde ich es, mich mit der Malerei und dem Zeichnen einer nonverbalen Ausdrucksmöglichkeit bedienen zu können, bei der ich kreativ, intuitiv und spontan vorgehen kann. Aufgrund der spontanen Vorgehensweise bevorzuge ich beim Malen rasch trocknende Acrylfarben; zeichnerische Elemente werden häufig mit Ölkreiden hinzugefügt.
Die Arbeiten entstehen aus einer Idee oder Stimmung heraus; häufig ergibt sich das Thema erst während des Malprozesses. Konsequente Variationen eines Themas im Sinne einer Serie interessieren mich nicht und sind durch unregelmäßige Malphasen aufgrund der knappen Zeit schlecht umzusetzen. Eher bestimmen aktuelle Einflüsse den Malprozess. Mich beschäftigt immer wieder die Darstellung von Figuren, Gestalten, Menschen.
Dabei ist nicht die anatomisch korrekte, konkrete Abbildung wichtig, sondern die Stimmung, die eine bestimmte Haltung einer Gestalt oder die Beziehung zwischen Gestalten vermittelt. (Serie „Menschen“ oder „Paar“) Ebenso experimentiere ich gerne mit der isolierten Wirkung von Formen und Farben. In diesem Fall ist es speziell die „Urform“ des Kreises, das Symbol des Immerwiederkehrenden, Unaufhörlichen, das ich auf die Leinwand banne. Diese Bilder erinnern an psychedelische Muster der 70er, die heute wieder aufleben; hier jedoch in leuchtenden, kräftigen Farben. Ein weiteres Thema ist die Darstellung einfacher Alltagsgegenstände, Dinge, die täglich gebraucht werden, denen jedoch wenig Beachtung geschenkt wird.
Diese geraten durch eine wahlweise stilisierte oder comic-hafte, immer jedoch leichte und witzige zeichnerische Darstellung in das Blickfeld des Betrachters und gewinnen so an Aufmerksamkeit. (Serie „Kleine Dinge“) Aktuell setze ich mich mit abstraktem Arbeiten, der Gestaltung von Flächen, die dem Betrachter eigene Interpretationen offen lassen, auseinander („Denkflächen“). Insgesamt ist meine Malerei durch Vielseitigkeit und komprimierten, aber intensiven und kraftvollen Zeitaufwand gekennzeichnet.
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