WLANEin WLAN (Wireless LAN) ermöglicht Ihnen einen drahtlosen Netzzugang via Funk. Ein Rechner (i.d.R. ein Laptop) mit einer PCMCIA-Funkkarte erhält in einem durch die Größe des Funkfeldes eingegrenzten Bereich einen Zugang zum Netz. Mehrere Klienten können gleichzeitig in einem Funkfeld arbeiten.
Die Anbindung der drahtlosen Klienten erfolgt über sogenannte AccessPoints (APs), die die Verbindung zum "verdrahteten, normalen" Netz (LAN) herstellen. Sie arbeiten protokollunabhängig im 2,4 GHz Frequenzband und erlauben Geschwindigkeiten bis zu 54 MBit/s.
Der Funkbereich, den ein AP abdecken kann, ist abhängig von den physikalischen Gegebenheiten. Bei freier Sicht zwischen Klient und AP kann die Entfernung mehrere hundert Meter betragen. In Gebäuden, für die die WLAN-Technik eigentlich konzipiert wurde, sinkt die Reichweite meist auf unter 50 Meter. Mit zunehmender Entfernung des Klienten vom AP sinken Qualität und Transferrate der Übertragung. Entscheidende Faktoren, die die Qualität der Übertragung beeinflussen, sind dabei die Baumaterialien der Gebäude, die Anzahl der Wände zwischen AP und Klient, deren Dicke u.s.w..
Wechselt ein Klient seinen Standort und kommt in den Bereich eines anderen APs, so schaltet der Klient automatisch auf den anderen AP um, sobald die Übertragungsqualität zu seinem ursprünglichen AP ein gewisses Level unterschritten hat. Dieses Verfahren wird als Roaming bezeichnet.
Der Aufbau eines WLANs stellt hohe Anforderungen an die Planung.
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