Siemens misst Gewitterblitze - MarcanT überträgt blitzschnell

Der Kunde

Das Unternehmen Siemens betreibt einen Blitz-Informationsdienst für Europa (BLIDS-Blitz-Informationsdienst von Siemens) mit 40 stationären Messstationen in Europa und Antennen verteilt in Deutschland, Polen, der Schweiz, Großbritannien, den Benelux-Staaten, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Dadurch ist es möglich, Blitzeinschläge auf 200 Meter genau zu lokalisieren. Meteorologen benötigen Informationen über Gewitterblitze, um Aussagen über die Entwicklung von Wolken und Wetterfronten machen zu können. Um auch Unwetterwarnungen an die Bevölkerung herauszugegeben, werden die Daten in der Zentrale zusammengeführt, ausgewertet und aufbereitet.

Die Aufgabe

Für Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige sind die Daten ebenfalls sehr wertvoll. Energieversorger können Ursachen für Störungen an Überlandleitungen oder Hochspannungsleitungen leichter lokalisieren. Die Industrie kann den Blitzschutz ihrer Anlagen ideal ausrichten. Sogar Versicherungsgesellschaften verwenden den Service von Siemens, um der Ursache von Überspannungsschäden näher auf den Grund gehen zu können. Auch Sportler profitieren von BLIDS, sei es der Golfspieler auf dem Grün oder der Fallschirmspringer auf dem Berg. Präzise Informationen über Gewitterblitze und Unwetter können Leben retten.

Die Lösung

 

Durch die Unterstützung des M2M-Spezialisten MarcanT aus Bielefeld ist es Siemens jetzt möglich, alle Messantennen mit der Zentrale zu vernetzen. Die Antennen stehen fernab von Störeinflüssen, wie hohen Gebäuden, um Daten besonders präzise zu messen. Die Herausforderung lag nun darin, auch die Antennen ohne Internetanbindung mit der Messzentrale zu vernetzen.

Hier kommt die M2M-Technik von MarcanT zum Einsatz. Da es technisch nicht möglich ist, die Stationen im Mobilfunknetz über das Internet direkt abzufragen, bietet MarcanT sein Produkt IP-Mobile an. Mit Hilfe von IP-Mobile und einer SIM-Karte kann Siemens nun über einen Mobilfunkrouter, dem eine feste IP-Adresse zugewiesen wird, über das Internet auf die Daten der Messantennen zuzugreifen. Aber nicht nur das: Die Messstationen können mit dem von MarcanT entwickelten und zwischengeschalteten MarcanT-Communication Control Portal (M-CCP) auch verwaltet werden. Hierzu ist das MarcanT-Rechenzentrum über eine sichere Verbindung mit der Messzentrale von BLIDS verbunden, so dass die Daten via Mobilfunk an das MarcanT-System übertragen werden können. Das MarcanT-Communication Control Portal M-CCP wacht dabei auch über die entstandenen Kosten und hilft bei der Vielzahl von verwalteten Messstationen, den Überblick zu behalten.

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